Für optimale Ergebnisse mit deinem Pizzaofen empfehlen wir Folgendes:
1. Das perfekte Vorheizen
Die Aufheizzeit variiert je nach Ofen, wir empfehlen jedoch, den Ofen 20–30 Minuten vor dem ersten Einschieben vorzuheizen. Mit einem digitalen Infrarot-Thermometer kannst du prüfen, ob der Stein die ideale Temperatur für deinen Pizzastil erreicht hat:
- Neapolitanisch: 420–450 °C
- New York / Dünner Boden: 350–400 °C
2. Vorbereitung der Pizza
Um ein Ankleben zu verhindern, bestäube deinen Pizzaschieber leicht mit Hartweizengrieß (Semola), bevor du den geformten Teig darauflegen. Belege die Pizza zügig – je länger der Teig liegt, desto wahrscheinlicher ist es, dass er festklebt.
3. Pizza einschieben
Bevor du zur Ofenöffnung gehst, gib dem Schieber einen sanften „Test-Schüttler“. Die Pizza sollte sich frei bewegen. Falls sie klebt, heb den Rand an und gebe eine kleine Prise Grieß darunter.
Profi-Tipp: Sieh dir unsere 9 Tipps für den perfekten Einschub an, um deine Technik weiter zu verbessern.
4. Backen & Drehen
Bei diesen Temperaturen geht alles sehr schnell! Pizzen können in nur 60 Sekunden fertig sein. Behalte den Rand im Auge und drehe die Pizza regelmäßig für ein gleichmäßiges Backergebnis. Überprüfe auch den Boden, um sicherzustellen, dass er weder unter- noch überbacken ist. Bräunen die Beläge zu schnell, reduziere die Flamme leicht, damit der Boden fertig backen kann.
5. Erholen & Wiederholen
Sobald die Pizza fertig ist, nimm sie mit dem Schieber aus dem Ofen und lasse den Pizzastein vor der nächsten Pizza etwa 5 Minuten wieder aufheizen. Wir empfehlen, die Steintemperatur zwischen den Backvorgängen zu überprüfen, um sicherzustellen, dass sie wieder im optimalen Bereich liegt.
Häufige Probleme
- Einschieben bei zu niedriger Steintemperatur → blasser, weicher Boden
- Zu viel Mehl → verbrannter, bitterer Geschmack
- Soßen-/Käse-Überlauf → Rauchentwicklung und bittere Asche
- Kalter Teig → schlechtes Aufgehen und Ankleben